vydy.tv sucht einen Praktikanten / eine Praktikantin

Dein Profil:

Du bist zwischen 20 und 30. Du hast schon mindestens eine Redaktion über längere Zeit von innen gesehen und journalistisch gearbeitet – beim Fernsehen, beim Radio, bei Online-Medien oder der guten alten Zeitung. Du hast außerdem entweder ein Praktikum oder eine Ausbildung bei einem elektronischen Medium (Radio, TV, Online) hinter dir – oder Du hast einen gesunden Bezug zu audiovisuell erzählten Geschichten (weil Du heimlich an der Langzeit-Doku über deine irre Familie feilst, einen Youtube-Kanal mit Spaßvideos hostest oder Dich auf Deinem TV-Hater-Blog täglich richtig auskotzt.)

Du hast Lust auf:

Ein Team, das gutes neues Fernsehen macht, im Netz, in der Glotze, in sozialen Netzwerken. Die Autoren und Redakteure bei vydy.tv arbeiten seit 2012 vor allem an der Reportage- und Talksendung “Klub Konkret”, seit Anfang 2013 gemeinsam mit der Crowd an der Netz-Doku st_ry, und an noch ein paar weiteren spannenden Projekten, die gerade in der Pilot- oder Realisierungsphase sind. vydy.tv ist ein Redaktions- und Formatbüro, das heißt: Deine unglaublich heiteren MAZ-Ideen, Deine großartigen Themen, Deine brillanten Online-Geschichten sind bei uns immer hoch willkommen.

Deine Aufgaben:

Bei einem Praktikum (Start ab Juni 2013) bereitest Du gemeinsam mit Autoren und CvDs die neuen Sendungen von “Klub Konkret” vor – mit Themenrecherchen, Gästeanfragen und Hintergründen. Du unterstützt das Doku-Projekt st_ry, das zu dieser Zeit in seine Endphase geht (erfolgreiches Crowdfunding vorausgesetzt). Du hilfst dem Autor eines neuen TV-Doku-Projekts, das im Herbst voraussichtlich starten wird, bei Recherche und Drehplanung. Du bist redaktionell voll eingebunden, machst auch manchmal Organisatorisches, arbeitest dabei aber selbständig und bist immer gefordert. Unseren Kaffee kochen wir auch weiterhin selber.

Interesse?

Bewirb Dich bis 15.05.2013 bei arbeit@vydy.tv – mit einem kurzen, vollständigen Lebenslauf (auch informell), gerne einem Bild, und am allerliebsten ein paar Links zu Deinem audiovisuellen und textlichen Schaffen. Wir freuen uns auf Dich!

Deine Doku. Wirklich deine.

Das neueste Baby von vydy.tv geht an den Start: st_ry – deine doku. Es ist unser erster Versuch, einen direkten Kanal von den Machern zum Publikum aufzusperren. Und den Rückkanal von den Zuschauern zur Redaktion intensiver zu nutzen als je zuvor.

Beim Bau des Kanals soll uns das Crowdfunding-Prinzip helfen. Beim Rückkanal sperren wir Augen, Ohren und Inboxen so weit auf, wie es nur geht, und verarbeiten Kritik und Anregung direkt in der nächsten Folge. Das ist st_ry. (Zur Crowdfunding-Seite bei startnext.de: hier entlang).

Nach unserem ersten Jahr als Auftragsproduzent für den ARD-Sender EinsPlus wissen wir: Es ist und bleibt großartig, für einen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender zu arbeiten. Nur dort gibt es zuverlässig den redaktionellen Mut und die Budgets für Themen, die einfach erzählt werden müssen, ohne zuallererst auf Quote, Werbefinanzierung, angebliche Trends und Befindlichkeiten der breiten Masse achten zu müssen. Wir machen diese Sorte Fernseharbeit bei unserem Format KlubKonkret sehr gern. Und erzählen übrigens jedem aufgebrachten Gebührenzahler genauso gern, warum 17,98 Euro im Monat gut angelegtes Geld sind, unserer Meinung nach.

Aber zwischendrin ist es halt auch Zeit für ein kleines Experiment. Mit der per Crowdfunding finanzierten Doku st_ry versuchen wir, einen neuen Sendeplatz für Reportagen im Netz zu schaffen. Das Ziel: Eine Reportagereihe aufzubauen, die nahe am Publikum ist, für das Netz und moderne Devices konzipiert, preisgünstig realisiert wird und trotzdem gut aussieht. Wenn es uns gelingt, Fans und Förderer zu gewinnen für die Idee, Dokus im Netz direkt zu finanzieren, dann wollen wir unbedingt das Experiment st_ry nach der ersten Ausgabe mit Reporter Daniel Bröckerhoff wiederholen – mit neuen Themen und auch mit weiteren Reportern.

Eine solche Reportagereihe im klassischen Fernsehen aufzubauen, dauert von der Idee bis zur ersten Sendung gerne mal anderthalb Jahre, gerne auch mal drei. Bei st_ry sind von der ersten Idee im November 2012 bis zum Projektstart vier Monate vergangen – inklusive Kreation einer Marke, eines Logos, einer Crowdfunding-Kampagne, intensiver Themendiskussion und Vorrecherche, dem Aufbau eines Teams, Kalkulation und Ressourcenmanagement.

Klappt das? Wir werden es sehen. Und freuen uns sehr über Ihre Unterstützung.

Bitte folgen Sie uns unauffällig! Jetzt auch auf twitter!

Die vielbeachtete Abkehr von Oberpirat Christopher Lauer (ehemalig @schmidtlepp) vom supercoolen Kurzmitteilungsdienst twitter hat uns motiviert jetzt endlich auch für vydy.tv damit anzufangen.

 

 

 

 

Ihr könnt also zukukünftig nicht nur @KlubKonkret sonder auch @vydyTV folgen -

für geschmackssichere Eigen- und Fremdwerbung, TV-Tipps und Meinungen zum Flimmerwesen.

 

Stay tuned!

Daniel Bröckerhoff im taz-Portrait

Für das ZDF steht Daniel Bröckerhoff auch als Reporter für “zdf.zoom” vor der Kamera – im Wortsinn. Daniel Bouhs hat diesen Anlass genutzt, unseren Reporter zu potraitieren.

Das gibt es hier nachzulesen.

Über Klub Konkret schreibt er:

Worauf “Klub Konkret” (…) eine brauchbare Antwort liefert, das ist die Frage, was es heißt, mit seinem Publikum auf Augenhöhe in den Dialog zu treten. Das heißt eben nicht, ein Postfach zu schalten oder nach der Sendung zur Telefonsprechstunde zu laden. So hat die Redaktion ihre Fans vor dem Jahreswechsel im Netz gefragt, was sie 2013 beschäftigen wird. Jetzt entsteht eine Folge zur Altersvorsorge. Bröckerhoff: “Dass hier schon das Thema ,Rente’ bewegt, hätten wir erst einmal nicht vermutet.”

 

 

Mensch, Abdul! Müssen wir Angst vor dem Islam haben?

Merkt ihr das auch? Sobald Proteste von Muslimen bei uns über den Bildschirm flimmern sieht es so aus, als würden hier gleich Horden von wildgewordenen Menschen mit brennenden Heugabeln vor der Türe stehen und die Republik in einen Gottesstaat verwandeln. Nein, nicht?

Aber habt ihr noch nicht dabei erwischt, wie ihr in der S-Bahn/U-Bahn/Flugzeug zwei- oder dreimal auf den jungen arabisch-stämmigen Herrn mit dem Bart geschaut habt?

Irgendwoher kommen diese Vorurteile und wahrscheinlich bestimmt hat auch jemand einen Nutzen von der dauerhaften Panikmache…

Für die Folge 08 von Klub Konkret wollen wir dieser Tatsache auf den Grund gehen. Unsere Reporterin Eva hat sich dazu mit Abdul in Berlin getroffen um mal seine Welt zu ergründen.

Die ganze Sendung gibts am 3.10. auf eurem Lieblingskanal EinsPlus.

Reportalk, oder was? Pressestimmen zu Klub Konkret

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es mir egal ist, was die anderen über unser Format denken. Auch wenn man die “Dagegen” oder “Die kopieren nur” oder “Der ARD fällt auch nix ein”-Ansagen schon vorher zu kennen glaubt.

Aber nein, die Frankfurter Rundschau lobt unsere Idee:

Ein ganz neues Genre haben sich die Macher von Eins Plus aber doch noch ausgedacht: Der „Reportalk“ namens „Klub Konkret“ soll Reportage und Talk vereinen.

Woher das Wort “Reportalk” kommt, kann ich mir zwar denken, so ganz schön ist es aber auch nicht. Aber was solls. Jetzt weiß ich, was Musiker fühlen, die laut Zeitung Indiependent-Dance-Flamenco machen (solllen).

Die WELT schreibts als “ReporTalk”, was auf jedenfall so aussieht, wie man sich als ARD jugendliche Schreibweise (außerhalb von getaggten Nahverkehrszügen) vorstellt.
Auch hier kommen wir als

“Inhaltlich tiefschürfend(er)”

extrem gut weg. Für die Vorschußlorbeeren bedanken wir uns in aller Form und hoffen (schmacht…) das in uns gesetzte Vertrauen… Den Rest könnt ihr googlen.

Wer sich jetzt journalistisch unter Druck gesetzt fühlt, kann uns gerne kontaktieren. Unser On-Air-Personal hat noch jede Menge unerzählter Skandalgeschichten zu bieten. Ebenso nehmen wir Anfragen zu Autohaus-Einweihung und Betriebsfeiern entgegen.

Geschmacksmuster: Wir machen mal Fernsehen – Klub Konkret

Unser erstes Projekt hat den eingängigen Titel Klub Konkret und ist ein Reportage- und Talkformat für den ARD-Digitalkanal EinsPlus. Zwischen vielen anderen neuen Formaten für eine junge Zielgruppe hat Klub Konkret den Zuschlag und Auftrag bekommen, sich um die großen Fragen des Lebens zu  kümmern.

Hier ein erster Vorgeschmack: “Wie wird man eigentlich Nazi?” fragt Moderatorin Franziska Storz den Ex-Neonazi Felix Benneckenstein in der Folge “Einmal Nazi und zurück”.

Ausstrahlungstermin: 30.5.2012, 20.15 in EinsPlus.

“Habt ihr eigentlich keine Website?”

Doch. Ha! Here it is!

(Und jetzt die Fanfaren…)

Willkommen bei vydy.tv – der offiziellen Heimat pixelgewordender Ideen, Meinungen und Hinweisen über unsere Formatschmiede und allerlei Dinge die damit zu tun haben.

Wenn Sie das hier lesen können, hat Christian Frey wirklich gute Arbeit gemacht. Vielen Dank!

Ich denke, ihr findet euch selbst zurecht. Für alles andere einfach durchrufen.